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Fortbildungsangebote des Blindeninstituts Würzburg
Gefördert aus Mitteln des Bayerischen Sozialministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.

PDF-Symbol Fortbildungsprogramm 2014 des Blindeninstituts Würzburg

PDF-Symbol Anmeldeformular für MitarbeiterInnen der Blindeninstitutsstiftung

PDF-Symbol Anmeldeformular für externe TeilnehmerInnen

Das ausgefüllte Anmeldeformular senden Sie bitte an Frau Rosalinde Pfeiffer, E-Mail: Email rosalinde.pfeiffer@blindeninstitut.de, Fax: 0931 20 92-12 33. Mo - Fr von 8.30 - 11.30 Uhr beantwortet Frau Pfeiffer unter 0931 20 92-1 17 gerne Ihre Fragen zu den untenstehenden Fortbildungen. Für MitarbeiterInnen der Blindeninstitutsstiftung sind die Fortbildungen kostenfrei, soweit nichts anderes vermerkt ist. Für externe TeilnehmerInnen betragen die Gebühren 10 € pro Unterrichtseinheit.

SCHWARZES BRETT

Aktualisiert am 10. September 2014 durch Stefan Hetzel, JWK-Akademie. Abweichungen gegenüber der gedruckten Broschüre "Fortbildungsprogramm 2014" sind auffällig markiert

W18
Notfallmanagement: Lebensrettende Sofortmaßnahmen richtig einleiten und durchführen
In einer Notfallsituation Ruhe zu bewahren sowie die geeigneten Maßnahmen einzuleiten ist ein komplexes Handlungsgeschehen! Gerade aus dieser Nichtalltäglichkeit ergibt sich für viele die Unsicherheit. Was ist, wenn ich etwas falsch mache? Demzufolge liegt der inhaltliche Schwerpunkt in den praktischen Übungen der
lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Zudem werden wir in diesem Seminar Möglichkeiten erarbeiten, Unsicherheiten und Ängste abzubauen. Gemäß dem Motto: „Nur wer gar nicht handelt, handelt falsch!“
Im Unterrichtsdialog werden wir anhand verschiedener Szenarien lebensrettende Sofortmaßnahmen üben und trainieren.
Kursleitung: Reiner Hartmann, Pflegepädagoge
Termin: Freitag, 12.09.2014, 14:00 – 17:00 Uhr
Dauer: 3 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 7, EG, Besprechungsraum Frühförderung
Anmeldeschluss: 29.07.14

W19
Kinder und Jugendliche mit cerebralen Sehschädigungen, bzw. zentralen visuellen Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen
Zentral bedingte Sehschädigungen (CVI = Cerebral Visual Impairment) stellen in den Industrienationen inzwischen die Hauptursache für Sehschädigungen im Kindesalter dar.
Sehen ist in erster Linie eine Gehirnfunktion. In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Hirnforschung enorme Fortschritte gemacht. Diese beziehen sich sowohl auf das visuelle System als auch auf den Prozess der Wahrnehmung insgesamt. So werden heute auf dem Hintergrund dieses Wissens viele Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen mit visuellen Wahrnehmungsstörungen, bzw. cerebralen Sehschädigungen nachvollziehbarer und verstehbarer, werfen aber auch neue Fragen bzgl. der Bedeutung des Sehens allgemein auf.
Cerebrale Sehschädigungen können sich in vielfältigen Auswirkungen und Erscheinungsformen, die bisher z. B. als Verhaltensauffälligkeiten oder Stereotypien gedeutet wurden, zeigen.
Die TeilnehmerInnen sollen für die vielfältigen Auswirkungen und Phänomene, die cerebrale Sehstörungen nach sich ziehen können, sensibilisiert werden. Verstehensmöglichkeiten und Ansätze der Förderung für Kinder / Jugendliche mit CVI sollen erarbeitet werden.
Das Seminar bietet eine erste Einführung in diese komplexe Thematik.
Kursleitung: Frank Laemers, Sonderpädagoge (FSP Sehen), 2. Vorsitzender der AG Low Vision im VBS, Lehrbeauftragter an der PH Heidelberg
Termin: Samstag, 27.09.14, 09:00 – 17:00 Uhr
Dauer: 7 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 5, Großer Besprechungsraum
Anmeldeschluss: 27.07.14

W20
Grundlagen der Taubblindenpädagogik (Einführung für neue Mitarbeiter)
Vorgestellt werden entwicklungspsychologische Grundlagen und Bedeutung von Kommunikation, Aufnahme und Gestaltung von Kontakt, Vermittlung der Umwelt, Einsatz von Gebärden und Bezugsobjekten als Mittel zur Kommunikation.
Kursleitung: Jutta Wiese, Konrektorin (Förderzentrum)
Termin: Dienstag, 07.10.14, 14:00 – 17:00 Uhr
Dauer: 3 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 5, Großer Besprechungsraum
Anmeldeschluss: 09.09.14

W21
Umgang mit aggressivem Verhalten geistig behinderter Menschen: Das TriAS-Programm – Teil 2: Körperliche Schutztechniken und de-eskalierende Maßnahmen
Provozierende, schädigende, selbstverletzende und intensiv aggressive Verhaltensweisen geistig behinderter, autistischer und/oder psychisch kranker Menschen haben vielfältige Ursachen und unterschiedlichen Sinn. Oft haben sie sich über Jahre entwickelt und verfestigt; immer haben sie fatale Wirkung. Zerstörte Gegenstände, Selbstverletzungen, Bedrohen oder Angreifen von Mitmenschen belasten das Zusammenleben, die pädagogische
Arbeit und die notwendigen positiven menschlichen Beziehungen. Diese problematischen Verhaltensweisen bedeuten intensiven Stress, der stark verunsichert, hilflos macht und über die aktuelle Situation hinaus belastet.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, innerhalb einer akuten, konkreten Krisensituation in menschenwürdiger Form sicher, schnell und angemessen gefährliche Entwicklungen zu stoppen und Entspannung herzustellen, also unter Wahrung von Recht und Würde aller Beteiligten professionell zu handeln.
Dazu werden verschiedene „sanfte“, d. h. schmerzfreie körperliche Methoden zur De-Eskalation, zur Befreiung aus kritischen Situationen, zur sicheren Beförderung und zum sichernden Halten vermittelt.
Dieser Kurs richtet sich in erster Linie an die Teilnehmer des ersten TriAS-Kurses zum pädagogisch-therapeutischen Handlungsplan.
Mitzubringen: Hallensportschuhe, Sportkleidung
Kursleitung: Rainer Krames, PKS-Trainer
Termine: Freitag, 10.10.14, 9:00 – 17:00 Uhr, Samstag, 11.10.14, 9:00 – 17:00 Uhr
Dauer: 14 Stunden
Ort: wird noch bekannt gegeben
Anmeldeschluss: 11.09.14

W22
Biografiearbeit mit Menschen mit schwerer Behinderung
Die typische Lesart der Lebensgeschichte von Menschen mit schwerer Behinderung in den Wohnbereichen der Hilfe für Menschen mit Behinderung in der Fachliteratur ist die einer Verlustgeschichte, bei der viele individuelle Spuren im Räderwerk der Institution verloren gehen. Am Schluss steht die Illusionslosigkeit des „Niemand weiß mehr“ (A. Fröhlich) und die deprimierende Feststellung, dass viele dieser Menschen ganz ohne persönliche Geschichte sind und keine Biografie mehr haben.
In der Fortbildung soll aufgezeigt werden, dass biografisches Arbeiten und Begleiten von Menschen mit schwerer Behinderung auch und gerade im institutionellen Rahmen möglich und notwendig sind. Es werden verschiedene Weisen erarbeitet, wie biografische Zeit aus der Sicht von Menschen mit schwerer Behinderung erschlossen werden kann und ein Erfahren und Erleben der eigenen Biografie ermöglichen. Nach einer theoretischen Einführung und
einem kurzen historischen Rekurs wird an vielen Beispielen aus dem Leben eines langjährigen Bewohners der Stiftung dargestellt, dass die Biografie eines Menschen mit schwerer Behinderung in einer Großeinrichtung der Behindertenhilfe trotz aller Schwierigkeiten, Verluste und Enttäuschungen auch eine Geschichte der Lebensbereicherung sein kann, bei dem das Leben in voller Tiefe und Fülle erschlossen wird.
Kursleitung: Gerhard Brenner, Dipl. Sozialpädagoge (FH)
Termin: Samstag, 11.10.2014, 09:00 – 16:00 Uhr
Dauer: 6,5 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 5, Großer Besprechungsraum
Anmeldeschluss: 11.09.14

W23
Kommunikation mit Menschen ohne Lautsprache – Grundlegende Muster der Interaktion
Wie teilen sich Menschen ohne aktive Lautsprache mit? Was sind die Voraussetzungen, um ein gemeinsames, individuelles Kommunikationssystem zu entwickeln? Welche Möglichkeiten der nichtsprachlichen Kommunikation können eingesetzt werden? Diese Fragestellungen werden mit Hilfe von Videoanalysen bearbeitet.
Kursleitung: Jutta Wiese, Konrektorin (Förderzentrum)
Termin: Dienstag, 14.10.14, 14:00 – 17:00 Uhr
Dauer: 3 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 5, Großer Besprechungsraum
Anmeldeschluss: 14.09.14

W24
Hören und Hörverlust
Schwerpunkte:
– Erläuterung des Hörvorgangs
– Darstellung von Hörstörungen
– Pädagogischer Umgang mit Menschen mit Hörschädigung
– Cochlea Implantat
– Wartung und Pflege von CI und Hörgeräten
Kursleitung: Maria Rascher-Wolfring, Studienrätin im Förderschuldienst
Termin: Dienstag, 21.10.14, 14:00 – 17:00 Uhr
Dauer: 3 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 5, Großer Besprechungsraum
Anmeldeschluss: 19.09.14

W25
Taktiler Gebärdenkurs
– Vorstellung relevanter Gebärden
– Erarbeitung der Gebärden aus lebenspraktischen Themengebieten
– Einübung der verschiedenen Formen des taktilen Gebärdens
– Übungen
Kursleitung: Jutta Wiese und MitarbeiterInnen der Taubblindenabteilung
Termine: 6x an Dienstagen (04.11.14 / 11.11.14 / 18.11.14 / 25.11.14 / 02.12.14 / 09.12.14), jeweils 16:30 – 18.00 Uhr
Dauer: 9 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 5, Großer Besprechungsraum
Anmeldeschluss: 02.10.14

W26
Zum SEHEN locken! – Diagnostik und Förderung mit der „Entwicklungs- und Förderdiagnostik des Sehens“ (EFS)
In diesem Seminar werden folgende Schwerpunktthemen behandelt:
– Informationen über Entwicklungs- und Förderdiagnostik des Sehens für Menschen mit Mehrfachbehinderung (EFS)
– Visuelle Förderung als Teil eines ganzheitlichen Förderkonzeptes
– Menschenbild und visuelle Entwicklung
– Diagnostik als Voraussetzung und Basis visueller Förderung
– Vertiefung von ein bis zwei Bereichen visueller Entwicklung und Förderung
– Videobeispiele aus der Praxis
Arbeitsweise: Vortrag, Präsentation, Videobeispiele, Übungen
Kursleitung: Hanns Kern, Dipl. Psychologe; Stefanie Sellge, Dipl.-Psychologin
Termine: Freitag, 07.11.14, 14:00 – 18:00 Uhr und Samstag, 08.11.14, 09:00 – 16:30 Uhr
Dauer: 10 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 5, Großer Besprechungsraum sowie Haus 10, DG
Anmeldeschluss: 07.10.14

W27
Trauma und behindertes Leben – Grundlagen der Traumapädagogik in behindertenpädagogischen Angeboten
Mit Hilfe von Inputreferaten, Kleingruppenarbeit, Filmbeobachtungen und Fallbesprechungen werden folgende Schwerpunktthemen erarbeitet:
– Psychotraumatologisches Wissen für PädagogInnen
– Die behindernde Auswirkung von Traumatisierungen
– Traumapädagogische Diagnostik
– Traumapädagogische Methoden und Interventionen
– Arbeit mit dem Herkunftssystem
– Reflexion der eigenen professionellen Rolle
Bitte bringen Sie eigene Praxisbeispiele mit.
Kursleitung: Martin Kühn, Diplom Behindertenpädagoge, systemischer Familientherapeut, Traumapädagoge
Termine: Donnerstag, 13.11.14, 09:00 – 17:00 Uhr und Freitag, 14.11.14, 09:00 – 17:00 Uhr
Dauer: 14 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 5, Großer Besprechungsraum
Anmeldeschluss: 14.10.14

W28
Grundlagen der Hygiene und Umgang mit MRSA in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe
Folgende Schwerpunkte werden in der Veranstaltung behandelt:
– Grundlagen der Hygiene und Mikrobiologie
– Beispielhafte Hygienepläne
– Korrekte Händedesinfektion
– Grundlegende Informationen zu MRSA
– Konkreter Umgang mit MRSA im Blindeninstitut Würzburg
Im Anschluss an einen Vortrag mit Powerpoint erfolgt eine Bearbeitung anhand von Übungen. Für Diskussion und Fragestellungen wird ausreichend Raum gegeben.
Kursleitung: Christian Trunk, Krankenpfleger und Dipl. Sozialpädagoge
Termin: Freitag, 14.11.2014, 14:15 – 17:15 Uhr
Dauer: 3 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 7, DG
Anmeldeschluss: 14.10.14

W29
Ernährungskonzepte von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistiger Behinderung
Im Rahmen dieser Fortbildung sollen Informationen in Bezug auf folgende Themen gegeben werden:
– Spezifische Indikationen der verschiedenen Altersgruppen
– Gedeihstörungen
– Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
– Diabetes Mellitus
– Dysphagie
– Enterale Ernährung
Dabei soll anhand einer Präsentation Wissen vermittelt und auf Interventionsmöglichkeiten eingegangen werden.
Bitte mitbringen: Obst, Brot, Brotaufstrich, Joghurt / Pudding, Teller, Messer, kl. Löffel
Kursleitung: Dr. Christian Seipp, Arzt für Neurologie
Termin: Donnerstag, 27.11.14, 14:00 – 17:00 Uhr
Dauer: 3 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 5, Großer Besprechungsraum
Anmeldeschluss: 27.10.14

W30
Der Zusammenhang von Arbeitszufriedenheit der MitarbeiterInnen und der Lebensqualität der uns anvertrauten BewohnerInnen
Der o. g. Zusammenhang ist augenscheinlich und essentiell für die tägliche Arbeit und den Umgang miteinander. Es gibt Faktoren für die Arbeitszufriedenheit, die sehr individuell vom einzelnen Mitarbeiter abhängen und gestaltet werden können und es gibt durchaus auch externe Faktoren, die aufgrund der äußeren Rahmenbedingungen bestehen und nicht beeinflussbar sind. Ein ordentliches Maß an Psychohygiene, sog. Work-Life-Balance, Salutogenese und persönlicher Kongruenz sind Voraussetzung für eine möglichst hohe Arbeitszufriedenheit und damit verbunden
auch möglichst hohe Lebensqualität der Betreuten. Die internen und externen Faktoren zu analysieren, kritisch zu prüfen, was wirklich veränderbar ist und was nicht, konkrete Überlegungen anzustellen, was der einzelne Mitarbeiter/ die einzelne Mitarbeiterin ändern und angehen kann, sind nur ein paar mögliche Inhalte dieser zwei Fortbildungstage.
Arbeitsweise:
– Reflexion der je eigenen Arbeitsrealität
– Klärung der Begriffe „Arbeitszufriedenheit“ und „Lebensqualität“
– Was haben diese Begriffe tatsächlich miteinander zu tun? – Kritische philosophisch-pädagogische Betrachtung
– Einzel- und Gruppenarbeiten zu diesen Fragestellungen
– Entwickeln von Veränderungsansätzen, Bestärken von Bewährtem…
– Ein konkreter Vorsatz für das laufende Jahr
Mitzubringen sind: Ein vorher ausgeteilter Fragebogen zum Thema "Arbeitszufriedenheit“
Kursleitung: Jeremias Schuler, Leiter der Therapieabteilung Würzburg; Günther Kottusch, Diplom Sozialarbeiter
Termine: Freitag, 28.11.14, 09:00 – 17:00 Uhr und Samstag, 29.11.14, 09:00 – 17:00
Dauer: 14 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 5, Großer Besprechungsraum
Anmeldeschluss: 24.10.14

Fortbildungsbeauftragte des Blindeninstituts Würzburg

Johannes Hils (Kinder- und Jugendbereich)
Tel. 0931 20 92-2 97
E-Mail: Email johannes.hils@blindeninstitut.de

Stefanie Sellge (Erwachsenenbereich)
Tel. 0931 20 92-2 93
E-Mail: Email stefanie.sellge@blindeninstitut.de





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