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| Johann Wilhelm Klein-Preis 2009/2010
Zum zweiten Mal wurde der Johann Wilhelm Klein-Preis für eine wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Blinden- und/oder Sehbehindertenbildung vergeben. Der Johann Wilhelm Klein-Preis, benannt nach dem Blindenpädagogen und Gründer der ersten deutschsprachigen Blindenschule in Wien, Johann Wilhelm Klein, wird jährlich ausgeschrieben für eine herausragende, noch nicht veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Blinden- und/oder Sehbehindertenpädagogik oder angrenzender Gebiete wie der Sozialpädagogik, Psychologie, Medizin.
Den JWK-Preis 2009 - verbunden mit einem Preisgeld von 1000 Euro, zur Hälfte von der Fa. Baum - wurde am 3.5.2010 während der Tagung der Leiter der Bildungseinrichtungen für Blinde und Sehbehinderte an
Frau Katharina Roder, Frankfurt
verliehen für ihre Arbeit mit dem Thema "Psychomotorik als heilpädagogisches Konzept in der Arbeit mit taubblinden Kindern“.
Die Laudatio hielt Dr. Volker Hahn, Schulleiter am Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Unterschleißheim und Mit-Juror für den JWK-Preis (Foto rechts neben Katharina Roder, links von ihr der Geschäftsführer der JWK-Akademie, Dr. Wolfgang Drave).
Es ist beabsichtigt, die Arbeit in der edition bentheim der Johann Wilhelm Klein-Akademie im Herbst 2010 zu veröffentlichen.
Der JWK-Preis 2010 wird Ende des Jahres 2010 ausgeschrieben werden.
Die Preisjury besteht aus:
- dem Geschäftsführer der Johann Wilhelm Klein-Akademie
- zwei Vertretern der Gesellschafter,
- evtl. weiteren zu Rate zu ziehenden Personen aus dem entsprechenden Fachgebiet.
Die entsprechenden Unterlagen sind bei der Johann Wilhelm Klein-Akademie, z.Hd. Herrn Dr. Wolfgang Drave, Ohmstr. 7, 97076 Würzburg bis zum 30. November 2010 einzureichen.
Weitere Einzelheiten teilen wir Ihnen gerne auch persönlich mit.
Johann Wilhelm Klein-Preis 2008 an Sven Gömann, Hannover
Erstmals wurde während des VBS-Kongresses 2008 in Hannover der Johann Wilhelm Klein-Preis der Johann Wilhelm Klein-Akademie überreicht.
Die Idee dieses Preises war es, im Sinne einer der ersten wissenschaftlich tätigen Blindenpädagogen - Johann Wilhelm Klein (1765 – 1848) – eine wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Blinden- und/oder Sehbehindertenbildungspädagogik oder angrenzende Gebiete hervorzuheben und damit die Bedeutung der fundierten Auseinandersetzung mit Problemen der Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung darzustellen.
Der Johann Wilhelm Klein-Preis wurde kurzfristig ausgeschrieben (Frühjahr 2008). Es wurden drei hervorragende Arbeiten eingereicht, von denen sich zwei davon mit der Pädagogik für schwerstbehinderte Kinder mit Blindheit beschäftigen, eine Arbeit mit der Mengenerfassung und Zählkompetenz bei blinden Vor- und Grundschulkindern.
Die Jury entschloss sich, den Johann Wilhelm Klein-Preis 2008 an Herrn Sven Gömann, Hannover für seine Arbeit „Der Zugang zu einer Pädagogik für schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche mit Blindheit oder hochgradiger Sehbehinderung über die Kategorie ‚Selbstorganisation’“ zu geben.
Herrn Gömann wurde der Preis – der mit 1000 € dotiert ist, die von der Firma Baum-Retec AG gespendet wurden - mit Auszeichnung und Urkunde am Festabend des XXXIV. VBS-Kongresses durch den Geschäftsführer der Johann Wilhelm Klein-Akademie Dr. Wolfgang Drave überreicht.
Aus der Laudatio:
„Herrn Gömann ist es in seiner Arbeit gelungen, Theorien zur Selbstorganisation und Tätigkeit von mehrfachbehinderten Schülern mit Blindheit so darzustellen und zu hinterfragen, dass die praktischen Beispiele in seiner Arbeit (Fallbeispiele) für den Leser an Bedeutung gewinnt und damit eine hervorragende Reflexion der Theoriezugänge darstellt.
Die Auseinandersetzung mit Nielsens Ansatz ist dabei mutig, gerechtfertigt und hilfreich für die praktische Arbeit mit ihren Materialien.“
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