W24
Bindung und Trauma Co-Regulation und Selbstregulation – die äußere und die innere Welt korrigierender Beziehungserfahrungen
Ziel des Kurses ist, Grundwissen über Bindung und Trauma vermitteln. Sensibilität für den Umgang mit traumatisierten Menschen mit Behinderung soll verstärkt werden. Folgende Schwerpunkte werden gemeinsam erarbeitet:
  • Grundlagen der Psychotraumatologie
  • Körper und Trauma
  • Grundlagen der Bindungstheorie
  • Schocktrauma und Entwicklungstrauma
  • Auswirkungen von Traumata und Bindungsdesorganisation
  • Grundhaltungen einer Trauma- pädagogischen bzw. bindungsorientierten Arbeit
  • Verbale und nonverbale pädagogische bindungsorientierte Interventionsmöglichkeiten
  • Förderung der Selbstregulation
  • Arbeit mit Grenzen und Grenzverletzungen
Nützliche institutionelle Strukturen einer Trauma- pädagogischen bzw. bindungsorientierten Arbeit / die Stabilisierung der pädagogischen FachkräfteIn der Veranstaltung wird mit unterschiedlichen methodischen Elementen gearbeitet. Nach einem Theorieinput mit Power Point wird in Kleingruppen-, Partner- und Einzelarbeit das Thema vertieft. Fallbetrachtungen werden ermöglicht und es wird immer wieder Raum für Fragen aus der Praxis gegeben. Dazwischen werden erlebnisaktivierende Übungen und Spiele, Übungen zur Selbstregulation und Körper- und Bewegungsübungen zur Stabilisierung und Erdung angeboten.
Kursleitung: Thomas Lang, Diplomsozialpädagoge, Heilpraktiker Psychotherapie, Somatic Experiencing , systemische Familientherapie, Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen, Mitherausgeber von: Traumapädagogische Standards in der stationären Kinder und Jugendhilfe;
Termin: Freitag, 23.06.17, 09:00 – 17:30 Uhr und Samstag, 24.06.17 09:00 – 17:00 Uhr
Dauer: 14,5 Stunden
Ort: Blindeninstitut Würzburg, Haus 5
Anmeldeschluss: 23.05.17