Modul 2 und 3
Weiterbildung zum Frühförderer und zur Frühförderin für blinde und sehbehinderte Kinder Kurs 2.6 und Kurs 3.1 Würzburg 2017

Kurs 2.6 und 3.1

Modul 2
Familie mit einem Kind mit Behinderung 


KURS 2.6 Bewegung im Dialog - Bewegungsorientierte Familienkurse in der Frühförderung - ein systemischer Ansatz

Familienkurs bedeutet, in einer Gruppe von Familien und Fachleuten über einen Zeitraum von fünf bis vierzehn Tagen gemeinsam leben, von- und miteinander lernen. 
Die Bezugsgröße ist die Familie, das Thema: gemeinsame Entwicklung in gewünschte Richtung. Der Arbeitsansatz der Systemischen Bewegungstherapie folgt den Regeln des Dialogs und sucht aus einem Verstehen heraus den individuell passenden Schritt 
sowohl für den Einzelnen als auch für die Familie als Ganzes zu entwickeln. Dabei steht die Bewegung als die gemeinsame Sprache aller im Mittelpunkt. Die Bewegung als Inbegriff von Wahrnehmen, Erkennen, Verstehen, Mitteilen und Lernen erlaubt individu-
elle Wahrnehmungs- und Handlungsstrategien zu verstehen und neue Handlungsräume und -erfahrungen miteinander zu erschließen. Die Devise lautet: „Handelnd zusammen handeln lernen“ 
Kursort Würzburg
Termin 27.6.2017 10.30 - 16.30 (6 UE)
Referent Regina Klaes, Tübingen
Teilnehmerzahl 24
Anmeldeschluss  
Teilnehmerbeitrag 90 €


Modul 3
Beratung von Eltern mit Kindern mit Behinderung

KURS 3.1 Elternberatung: Personenzentrierter Ansatz
Frühförderung, insbesondere die mobile Hausfrühförderung, ist als Beratungs- und Betreuungsform für Kinder in ihren Familien etabliert. Dies bedeutet, dass sie nicht als isolierte Einzelförderung für das Kind konzipiert ist, sondern ausdrücklich die Bedürfnisse, Wünsche und Nöte der Eltern und die besondere familiäre Situation mitberücksichtigen will. Dies erfordert ein hohes Maß an Feinfühligkeit und Einfühlungsvermögen der Frühförderer, darüber hinaus jedoch ein professionelles Rüstzeug an Beratungs- und Gesprächstechniken.
In dem Kurs werden Grundlagen der Gesprächsführung nach dem personenzentrierten Ansatz nach Rogers vermittelt und erprobt. Dabei steht die besondere Situation Eltern behinderter Kinder im Mittelpunkt. Die Kursteilnehmer/innen werden für wiederkehrende Konfliktthemen in der Beratung mit Eltern behinderter Kinder, wie z. B.  der Umgang mit Abwehr, Schuldgefühlen, Erziehungsproblemen oder Partnerkonflikten sensibilisiert und erfahren, wie sie in der Gesprächsführung einfühlsam auf die Bedürfnisse der Eltern reagieren können.
   
Kursort Würzburg
Termin 28.-30.6.2017 (24 UE)
Referent Dr. Matthias Paul Krause
Teilnehmerzahl maximal 20 Personen
Anmeldeschluss  
Teilnahmebeitrag 324 €
: